Rundschreiben 1, vom 28. Mai 2004

A) Unkrautbekämpfung

Konventioneller & IP Futterhanf

Die chemische Bekämpfung ist im Nachauflauf nicht möglich, da der hei­mische Hanf eine auf Spritzmittel sehr allergisch reagierende Pflanze ist. Mit dem Mehrzweckgerät, welches vor 10 – 15 Jahren beim Kartof­fel- und Rübenanbau noch geläufig war, ist man am besten bedient.

 

Bio- und Vertragshanf

dito mit dem Mehrzweckgerät

 

B) überschüssige Pflanzen

 

Vertragshanf

Die Zeit ist gekommen, die überschüssigen Pflanzen zu entfernen. Wurde anleitungs­gerecht alle 35 cm gesät und keimte jeder Samen, soll jetzt jede zweite Pflanze ausgerupft werden, ungeachtet davon, ob es männliche oder weibliche Pflanzen sind (was heute noch nicht unterscheidbar ist). Sind Löcher vorhanden (nicht gekeimt, nicht gewachsen), so berechnet man diese ein, sodass im Grossen und Ganzen nur noch eine Pflanze alle 50 – 70 cm besteht. Achtung! Bitte nicht warten. Werden die überschüssigen Pflanzen nicht zeitlich und anleitungsgerecht entfernt, dann wächst das Hanffeld in die Höhe, die Pflanzen bleiben schlank, was einen beträchtlichen Verlust an Gewicht und schliesslich eine Ertragsverminderung nach sich zieht. Wer also Pflanzen mit über 30 cm Höhe schon hat, möge das Ausrupfen im eige­nen Vorteil fristlos ausführen.

 

Warum werden später beim Vertragshanf die Männlein entfernt? Weil sie unnötig viel Platz einnehmen und den nützlichen weiblichen Pflanzen Platz, Licht, Luft und Nährstoffe wegnehmen.

 

Futterhanf

Vorausgesetzt, das Feld ist nicht zu gross und man hat Zeit, so ist auch beim Futterhanf das Entfernen der Männlein vorteilhaft, weil die weiblichen Pflanzen dann mehr Platz zum sich Ausfalten haben, was eine erhöhte Futtermittelproduktion mit sich zieht.

 

C) Telefon- und Faxnummer

 

Tel. 026 665 14 02        Fax 026 665 14 04

 

 

Bitte zögern Sie nicht, ungeniert anzurufen, um Ihre Fragen, Bemerkungen und Beobachtungen mitzuteilen.